

D.I.Y. OR DIE ist ein partizipatives nichtkommerzielles D.I.Y.- Festival.
Der Begriff Do it yourself (auch: D.I.Y., DIY) kommt aus der englischen Sprache und bedeutet Mach es selbst.
Die Bewegung entstand in den 1950er Jahren in England, eroberte schnell den Kontinent, und kann allgemein als Kultur des Amateurs/der Amateur*in (im Gegensatz zum professionellen Experten oder SpezialistInnen) bezeichnet werden. Der Begriff wurde zunächst in Bezug auf Heimwerker_innen und in den 1970ern dann auch in der Punk- und Hardcore-Subkultur verwendet.
DIY heißt für seine Anhänger_innen oft, den Glauben an sich selbst und die eigene Kraft als Triebfeder für Veränderungen zu sehen. Die Do-it-yourself-Bewegung der 1960er und 1970er ist geprägt von einem Glauben an Selbstermächtigung, Selbstorganisation, Improvisation, Eigeninitiative und oft eine kritische Haltung gegenüber etablierter Autorität, gegenüber passivem Konsum, Produkten der Industrie und Vorgaben der Medien.
Wir bringen uns gegenseitig tolle Sachen bei, die wir schon immer mal lernen oder ausprobieren wollten, was wir vielleicht aus einem der folgenden Gründe bisher nie getan haben:
Hab mich nicht getraut, weil alle anderen immer viel schneller, schlauer, mackerhafter waren/
hatte kein Geld/
wusste nicht, dass es sowas überhaupt gibt/
wusste nicht, wie frau/man anfängt, sowas zu machen/
wusste nicht, wen ich fragen kann, ob sie/ er mir hilft.
Alles Pustekuchen und Schnee von gestern!
Beim D.I.Y OR DIE -Festival entscheiden wir selbst über das was wir wollen und das was wir können, statt uns über unseren Bildungsstand, unser Alter, unser soziales Geschlecht, unsere Zeugnisse, unsere kulturelle Zugehörigkeit, unsere soziale Stellung, unsere berufliche Qualifikation definieren zu lassen.
Du wolltest schon immer mal Fliesen legen? Komm vorbei!
Du kannst etwas Tolles, das du eigentlich auch gerne mal vermitteln möchtest, wenn halt mal jemand Interesse hätte und sooo richtig weißt du auch noch nicht, ob dir dir das zutraust einen Workshop zu leiten? SPRING! über deinen Schatten zum Beispiel.
Du kannst selber entscheiden, wievielen Leuten, du was, in welcher Form und in welchem Tempo, mit wieviel Unterstützung und bis zu welchem Punkt vermitteln möchtest.